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till – klettersteig tut fingern weh

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hi freunde,heute schreibt mal papa selber. und zwar über ein klettererlebnis vorletztes wochenende (das war der 22. juli). mit meinem bergführer tom (für eingeweihte: der kleine tom) gingen wir von ehrwald los. ziel war die cobürger hütte und der vordere tajakopfda es quasi zeitgleich mit unserem start am parkplatz der ehrwalder almbahnen das regnen anfing, beschlossen wir die bahn zu nehmen. von der bergstation der bahn sollten es dann noch 2-3 stunden gehzeit sein. doch wir hatten unerwartet glück: als wir nach ca. 30 minuten querfeldeinmarsch auf die forststraße kamen fuhr gerade ein jeep vorbei – und blieb angesichts unseres winkens sofort stehen. so kamen wir entspannt und trocken zur nächsten hütte auf ein paar bier und von dort (immer noch hinten im jeep) bis kurz unter die coburger hütte. obwohl eigentlich nicht so richtig verdient, schmeckte uns das weißbier dort oben!nachdem es hüttengemäß um 10:00 ins bett ging, standen wir um 5:00 früh auf und liefen los – ganz ohne kaffee… trotz der frühen stunde war es schon schön warm und die berge spiegelten sich im drachensee.schnell hatten wir den einstieg zum klettersteig gefunden und das klettern ging los. nach ca. 100m waren die hände taub und die lust am tiefpunkt angelangt. einen klettersteig dieser art ohne handschuhe zu starten ist einfach dumm – soviel hatten wir verstanden. als wir von einem kletterer mit kohlefaser-verstärkten handschuhen überholt wurden versuchten wir sie ihm abzukaufen – doch der kletterer war unbestechlich… :-( laut führer dauert die tour 3 stunden. nach 3 stunden sahen wir aber noch keinen gipfel. nach ca. 5 stunden klettern wurden wir beim pausieren von 2 jungen damen überholt, die komplett schweißfrei (und ohne schmerzverzerrten blick, obwohl auch sie ohne handschuhe waren) an uns vorbeizogen… das tut dem ego gar nicht gut…nach knapp 6 stunden (jaja, das ist ziemlich genau das doppelte der im kletterführer angegebenen zeit) waren wir dann endlich am gipfel.die mädels waren auch schon da und ratschten gemütlich über ihr soziales umfeld (ist das nicht eine nette umschreibung für dieses typisch weibliche verhalten?). nach einem kurzen drink brachen wir den weg ins tal an – und wurden nach ca. 20 minuten wieder von den mädels überholt…  das einzige was unsere motivation hochhielt war die aussicht im drachensee schwimmen zu gehen. als wir den see erreichten saßen die beiden mädels gemütlich am ufer – und ratschten. wir verzogen uns ans andere ufer, wo auch eine einfach zugängliche stelle war. die beiden jungs, die dort saßen, schauten uns etwas ungläubig an, als wir ankündigten “wir wollen nicht stören, nur mal kurz reinspringen”. “das wollen wir sehen” war die antwort – der see war wohl kälter als wir dachten. doch dann wiegelten sie ab “so kalt kann es nicht sein, schließlich sind die beiden mädels da vorn auch einfach reingesprungen…” – uff, jetzt reicht’s!nach dem kalten bad war alles wieder gut, und nach dem nächsten w-bier war alles noch besser. dann ging es über ein liebliches tal wieder runter.in summe haben tom und ich beschloßen, daß das klettersteig-klettern nicht unser ding ist. trotzdem war es ein tolles bergerlebnis!am nächsten tag wurden die sportlichen aktivitäten dann doch abgesagt (zum glück gab der regen eine guten vorwand ab) und wir gingen im staffelsee schwimmen. auch maxi kam mit ins wasser und mußte als spielball herhalten ;-) übrigens war an diesem wochenende lili mit ihrer mami und ihren za-großeltern in der hannover gegend um ihr ur-omas kennenzulernen – davorn erzählt sie euch das nächste mal.und hier noch etwas zum thema schnell bzw. langsam klettern. wir hatten uns auch überlegt diesen stil anzuwenden, fanden es dann aber etwas zu hektisch.

bis demnächst,– till.ps: nachdem lili’s blog recht viel gelesen wurde, ist ein bissi gebühr bei meinem provider fällig geworden. daraufhin habe ich jetzt mal google-werbung probiert. mal schauen, ob dieses verdienen durch werbung-klicken unserer leser wirklich funktioniert…

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Written by Till Gartner

August 1st, 2006 at 12:52 am

Posted in Voyage,aventure

One Response to 'till – klettersteig tut fingern weh'

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  1. Bon les google-ads, ça marche, mais à part Sonja une charmante avocate salzbourgeoise ça ne sort pas grand chose… Bizarre pour un blog de bébé, non ? C’est peut-être prémonitoire vous me direz…

    Vinvin

    7 Sep 06 at 10:22

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